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Schwierige Zeiten führen Geistlich in die Pharmaindustrie

In Europa herrscht Krieg und Hungersnot. 1943 bittet die Eidgenossenschaft Geistlich um Hilfe. Dies ist in Wolhusen der Startschuss für eine pharmazeutische Abteilung, um die steigende Nachfrage nach Nahrungsergänzungsmitteln und Medikamenten während des Zweiten Weltkriegs zu decken.

Geistlichs erstes Humanpharmazeutikum auf dem Markt

Das Unternehmen erweitert sein Sortiment um Futterkalk und entwickelt innovative Produkte wie Vitamin-D-Konzentrate und das Tierzuchtmittel «Vitossan». Bereits 1944 gelingt die Herstellung von reinem Kalziumphosphat nach den strengen Anforderungen des Schweizerischen Arzneibuchs. 1945 bringt Geistlich mit «Decalcit» sein erstes Humanpharmazeutikum auf den Markt – eine Mischung aus Calciumphosphat und Vitamin D zur Vorbeugung von Knochenschwund. Mit wachsendem Erfolg folgen Penicillin «Sulfocillin», injizierbare Kalziumpräparate, Schmerzmittel und Vitaminpräparate.

Ab 1948 intensiviert Geistlich Forschung und Entwicklung, patentiert Verfahren zur Vitaminherstellung und baut Produktionsstätten, Labore sowie eine Bibliothek. Die pharmazeutische Abteilung wird unter der Marke «Gewo» international bekannt und etabliert sich als wichtiges Standbein.

Wichtige Werte: Fortschritt und Innovation

Was Geistlich dabei stets auszeichnet: Tradition und Kontinuität. Seit der Gründung liegt das Unternehmen in Familienhand – heute bereits in der fünften Generation. Diese Stabilität ist das Fundament, das Geistlichs Werte und Unternehmenskultur prägt. Fortschritt und Innovation gehen Hand in Hand mit Verlässlichkeit und Verantwortung – gestern, heute und morgen.

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