Mit strategischem Weitblick begegnet Geistlich der Expansion von Rousselot und geht 1920 eine Partnerschaft mit dem französischen Konkurrenten ein. Trotz wirtschaftlicher Schwierigkeiten ab 1921 findet Geistlich neue Wege: Der Verkauf von Blumendünger wird ein Erfolg, und die Beschaffung tierischer Rohstoffe wird global ausgebaut – von Afrika über Russland bis Indien. Mit der „Knochen-Konvention“ sichert sich Geistlich zwei Drittel des Schweizer Knochenmarkts und legt damit den Grundstein für weiteres Wachstum.
Was Geistlich dabei stets auszeichnet: Tradition und Kontinuität. Seit der Gründung liegt das Unternehmen in Familienhand – heute bereits in der fünften Generation. Diese generationenübergreifende Stabilität ist das Fundament, das Geistlichs Werte und Unternehmenskultur prägt. Fortschritt und Innovation gehen Hand in Hand mit Verlässlichkeit und Verantwortung – gestern, heute und morgen.