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Krisen meistern, Werte bewahren: Geistlichs Pioniergeist und Familientradition

Der Erste Weltkrieg bringt grosse Herausforderungen: Die Nachfrage nach Dünger und Leim steigt, doch Beschaffung und Absatz werden durch den Krieg erschwert. Geistlich reagiert mit Einfallsreichtum – Knochenimporte aus Spanien, Malta und Frankreich, Tauschgeschäfte und sogar die Sammlung von Maikäfern für die Gewinnung von Chitin. Gleichzeitig übernimmt das Unternehmen soziale Verantwortung und finanziert während des Generalstreiks 1918 einen Kinderkrippenfonds.

Mit strategischem Weitblick begegnet Geistlich der Expansion von Rousselot und geht 1920 eine Partnerschaft mit dem französischen Konkurrenten ein. Trotz wirtschaftlicher Schwierigkeiten ab 1921 findet Geistlich neue Wege: Der Verkauf von Blumendünger wird ein Erfolg, und die Beschaffung tierischer Rohstoffe wird global ausgebaut – von Afrika über Russland bis Indien. Mit der „Knochen-Konvention“ sichert sich Geistlich zwei Drittel des Schweizer Knochenmarkts und legt damit den Grundstein für weiteres Wachstum.

Was Geistlich dabei stets auszeichnet: Tradition und Kontinuität. Seit der Gründung liegt das Unternehmen in Familienhand – heute bereits in der fünften Generation. Diese generationenübergreifende Stabilität ist das Fundament, das Geistlichs Werte und Unternehmenskultur prägt. Fortschritt und Innovation gehen Hand in Hand mit Verlässlichkeit und Verantwortung – gestern, heute und morgen.

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