Trotz eines volatilen Marktumfelds, insbesondere in China und den USA, investiert Geistlich in neue Technologien und Marktsegmente. China entwickelt sich rasant zum weltweit bedeutendsten Gesundheitsmarkt, besonders im Bereich der regenerativen Medizin und zahnärztlicher Biomaterialien. Geistlich ist bereits seit 2008 erfolgreich mit einer Tochtergesellschaft und über 80 Mitarbeitenden in China tätig. Seit einiger Zeit erfordern Marktzugang, regulatorische Anforderungen und die Lieferkettendynamik eine stärkere lokale Präsenz. Die neu gegründete Geistlich Biomaterials (Suzhou) Co., Ltd will die führende Marktposition in China durch eine lokale Produktion weiter stärken. Das neue Tochterunternehmen hat seinen Sitz im Suzhou Industrial Park (SIP), einem führenden Wirtschafts- und Life-Sciences-Hub nahe Shanghai.
Jürg Roth, CFO von Geistlich, sagt dazu: «Die Vereinbarung mit dem Suzhou Industrial Park ist für Geistlich ein wichtiger Meilenstein, um lokale Strukturen zu entwickeln und den Zugang zum chinesischen Markt langfristig zu sichern.» Die zusätzliche Produktion in China ergänzt den Hauptstandort Wolhusen, der weiterhin das Herzstück der globalen Produktion sowie Forschung und Entwicklung von Geistlich bleibt. Als weiterer Ausbauschritt ist aktuell ein Gebäude für die Kollagenproduktion in Wolhusen in Planung.
Diese Investitionen sind Teil der Wachstumsstrategie von Geistlich. Konkret hat das Unternehmen in den letzten Jahren sechs Akquisitionen und Beteiligungen realisiert, um Portfolio, Technologien und Marktpräsenz weiter zu stärken. Dazu gehören Meta (Italien), Lynch (USA) und Bionnovation (Brasilien). Erst kürzlich vermeldete Geistlich die Mehrheitsbeteiligung an O.S.T., einem französischen Medizintechnologieunternehmen mit regenerativen Produkten.